“Neue Stadt Wulfen” – Mehrzweckgebäude – Dorsten-Wulfen

Vorfabriziertes Mehrzweckgebäude aus Kunstoff-Elementen – Zeichnungen für Wolfgang Döring Dipl.-Ing. Architekt

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.Bibliographie “Neue Stadt Wulfen” PDF

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Modell, rendered

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Stadt-Modell – 1976 – Bauminister Karl Ravens, links, im Informationszentrum

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Lageplan

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Arbeitsmodell – Ansicht West

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Grundriss – Ansichten, oben

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Detail-Indexierung – Grundriss/Schnitt, oben

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Verankerungen – Dachabschlüsse, oben

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Detailierung der gekrümmten Fassaden-Elemente

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Detailierung der planen Fassaden-Elemente

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Offene und geschlossene Fassaden-Elemente

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Dachaufbauten

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Grundriss/Schnitt – Sanitäranlagen

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Pausenhalle

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Perspektive, Foyer 150

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Perspektive – Foyer

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3 thoughts on ““Neue Stadt Wulfen” – Mehrzweckgebäude – Dorsten-Wulfen

  1. Objekt: Neue Stadt Wulfen, Barkenberg

    Standort: Barkenberger Allee, Himmelsberg, Dimker Allee, Surick, Kampstraße
    46286 Dorsten

    Baujahr: 1963 (Gesamtaufbauplan) / 1967-75 (Wohnungsbau) / 2007 (Modernisierung)

    Epoche: 1950er-70er Jahre

    Urheber/Büro: Architekt und Stadtplaner Prof. Fritz Eggeling (Städtebau)
    Planungsgruppe Grosche – Börner – Stumpfl (Städetbau ab 1966)
    Architekt Dipl.-Ing. Richard. J. Dietrich (Metastadt 1973-75)
    Architekt Toivo Korhonen (Finnstadt)
    Richard Gottlob / Horst Klement (Habiflex)

    Bauherr: Entwicklungsgesellschaft Wulfen mbH

    Beschreibung: Die „Neue Stadt Wulfen“ gilt heute als exemplarisches und kontrovers diskutiertes Paradebeispiel einer Planstadt aus den 1960er Jahren. Bemerkenswert ist die damals futuristisch anmutende Stadtplanung mit strikter Trennung von Straßen und Fußgängerbereich. Hierfür wurden etwa 30 Brücken und Unterführungen gebaut. Bei der Straßenführung wurde konsequent auf Kreuzungen verzichtet und es konnte so ohne eine einzige Ampel ausgekommen werden. Auch Verkehrsschilder sind weitgehend überflüssig. Der Verkehr regelt sich vornehmlich durch “rechts vor links”.
    In der näheren Umgebung der Planstadt prägen Ein- und Zweifamilienhäuser das Bild, während bis zu achtgeschossige Mehrfamilienhäuser den Kern der „Neuen Stadt Wulfen“ darstellen. Geplant wurde in Baugruppen, die nach den planenden Architekten benannt wurden und seinerzeit namensgebend für die einzelnen Viertel waren. Im einzelnen waren dies die Baugruppe Poelzig (1967/1968), Marschall (1968), Eggeling (1972), Jaenecke (südl. Handwerkshof), Jahn+Suhr (Kampstraße), Jaenecke/Heyne (Am Wall), Schneider-Fleischhauer (Talaue) und Bellwinkel (1972, Dimker Allee).
    In den 1970er Jahren wurden auf dem Gebiet der „Neuen Stadt Wulfen“ mit Unterstützung des Bundes folgende erwähnenswerte Experimentalbauten errichtet: Die Metastadt, die Finnstadt und das Habiflex.
    Die „Metastadt“ wurde in Systembauweise mit dem in den 1960er Jahren entwickelten „Metastadt-System“ des Architekten Richard J. Dietrich realisiert. Der ursprünglich deutlich größer geplante Gebäudekomplex wurde aus vorgefertigten Stahlbauteilen errichtet und umfasste bei seiner Fertigstellung 1975 schließlich ca. 100 Wohneinheiten sowie einige Ladenlokale. 1987 wurde die „Metastadt“ nach lediglich 12 Jahren aufgrund von Undichtigkeiten und den daraus resultierenden zu hohen Sanierungskosten abgerissen.
    Ebenfalls 1975 fertig gestellt wurde die sogenannte „rote Finnstadt“ (Architekt Toivo Korhonen, Helsinki) mit vier fünfgeschossigen terrassierten Häusern. Aufgrund des großen Zuspruchs wurden zwei weitere Häuser dieses Typs errichtet, die wegen ihrer Verkleidung mit Naturschiefer auch „schwarze Finnstadt“ genannt werden. Diese Terrassenhäuser werden auch heute noch gut angenommen.
    Das Habiflex von Richard Gottlob und Horst Klement (Gelsenkirchen) besteht aus 40 bungalowartigen Wohnungen mit einem offenen Treppenhaus im lnneren.
    Das 1975 fertiggestellte Gebäude mit seinen veränderbaren Wänden in den Wohnungen und dem wahlweise in den Wohnraum integrierbaren Balkon (Gelsenkirchener Balkon) wurde wegen seiner rauen Erscheinung (Innenflächen aus Waschbeton und Beton-Kassettendecke) und einiger Baumängel von den Bewohnern nie wirklich angenommen und steht seit 2008 leer.
    Seit 2007 wird der Stadtteil Barkenberg im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ saniert und aufgewertet. Dabei werden Modernisierungen vorgenommen und aufgrund des Leerstandes teilweise Gebäude abgerissen und einige höhere Häuser auf vier Stockwerke zurückgebaut.

    Copyright: Redaktion baukunst-nrw

  2. Sehr geehrter Herr Huser,

    bei einer Internetrecherche bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Ich selbst betreibe das Stadtteillexikon http://www.wulfen-wiki.de und interessiere mich sehr für das städtebauliche Projekt. Aber von der auf Ihrer Seite dokumentierten Bauplanung habe ich noch nie etwas gehört. Das Grundstück ist bis heute nicht bebaut worden. Handelt es sich um einen Wettbewerbsbeitrag für den Bau einer Schule, die etwas später in der Nähe errichtet wurde? Sind Sie an dem Entwurf beteiligt gewesen?

    Freundliche Grüße aus Wulfen
    Christian Gruber

    • Lieber Herr Gruber,

      das Projekt “Mehrzweckgebäude Wulfen” wurde nicht realisiert; es wurde von Wolfgang Döring 1970 entworfen; Bauherr war die ‘Entwicklungsgesellschaft Wulfen mbH’.
      Das Gebäude sollte, u.a., als ‘Versuchslabor’ neuartiger, vorgefertigter und geschäumter Kunsstoffelemente erstellt werden (in enger Zusammenarbeit mit Bayer).
      Damals, als freier Mitarbeiter im Büro Döring, hatte ich die, im weblog veröffentlichten, Zeichnungen und das Modell des Gebäudes erstellt.

      Soviel zu Ihren Fragen, Herr Gruber; Kompliment zu Ihrem Stadtlexikon und frohes Schaffen,
      mit freundlichem Gruss,

      ben huser

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