Universität St.Gallen HSG – St.Gallen

Erweiterung Campus Universität St.Gallen – Seminargebäude – Wettbewerb – Projekt ‘Belvedere’

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 Wettbewerbsergebnis         – Bericht des Preisgerichts PDF

“wer, bauen + wohnen” 2003/12 PDF

– Lageplan ‘Universität St.Gallen’

– “WERK”, Heft Nr.8, 1963 PDF

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Hochschule St.Gallen für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften PDF  “Werk”, Heft Nr.8, 1963

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“Ein neuer Seminartrakt im Südosten des bestehenden Universitätscampus soll Raum bieten für zusätzliche Lehrräume und Verwaltungsbüros, sowie einen zweiten wichtigen Zugang zum Hauptgebäude der Universität aus südöstlicher Richtung schaffen. Ausserdem soll eine neue Einstellhalle die beiden bisherigen, offenen, Parkplätze ersetzen” – Auszug aus dem Programm

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Modellansicht der Erweiterung 2003 – Im Vordergrund das neue Seminargebäude

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“Es ist müssig festzustellen, ob St.Gallen zu den glücklichen oder den unglücklichen Städten gezählt werden muss. Nicht in diese zwei Arten, die Städte einzuteilen ist sinnvoll, sondern in zwei andere: Jene Städte, welche über Jahre und Veränderungen hinweg den Wünschen Gestalt geben, und jene, wo die Wünsche entweder die Stadt auszulöschen vermögen oder von ihr ausgelöscht werden”.  – Frei zitiert nach Italo Calvino in “Die unsichtbaren Städte”

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Vogelperspektive – Nord-Ost

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West

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Süd

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Städtebauliche Überlegungen – 1) die, gegenüber 1963, sich erheblich veränderte Umgebung des Uni-Geländes durch den Bau des “Helvetia-Patria” Gebäudes und dessen kürzlich realisierte Erweiterung; 2) das Prinzip der “inneren Verdichtung” bei gleichzeitiger Respektierung und Erweiterung der vorhandenen “Terrassenanlagen” und der Wahrung gebührender Abstände zu den bestehenden Baukörpern der Universität; 3) die Platzierung des zukünftigen “ersten Haupteingangs” an der Curtistrasse; – sind die drei wichtigsten Gründe für die “Standortwahl” für das neu geplante Seminargebäude. Also Gegengewicht zum “Hevetia-Patria” Komplex, grösstmögliche Rücksichtnahme auf die Konfiguration des vorhandenen Uni-Ensemble’s, Wegweiser zum neue geplanten Haupteingang und angemessene Geste, die Bedeutung der Universität städtebaulich hervorzuheben.

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Nord-Ost Ansicht – links das neue Seminargebäude, in der Mitte der neue Hauptzugang

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Längsschnitt

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Haupzugang von der Curtistrasse – Eingangshalle – 731.70

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Galerie Seminargebäude – Luftraum Eingangshalle – 736.80 / 735.80

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“…Morgens bewegt sich jeweils ein grosser Personenstrom von der Haltestelle der Busse an der Tannenstrasse über die Dufour- und die Curtistrasse zum Universitätsgelände…”

Der neu geplante “zweite Haupteingang” an der Curtistrasse, dem vorhandenen “ersten Haupteingang” zum vorhandenen Hauptgebäude geografisch vorgelagert, wird in Zukunft die Funktion des eigentlichen Hauptzugangs für den gesamten, zukünftig erweiterten Campus übernehmen.

Die vorgeschlagene Erweiterung der Universititätsgebäude um weitere Räumlichkeiten für die Lehre und Verwaltung, Archive, Lager, einer neuen, gedeckten Parkierungsanlage und vor allem einer umfassenden Neuorientierung der gesamten Erschliessung, stützt sich auf das, von der Universitätsleitung in Zusammenarbeit mit Baufachleuten, prozessartig entwickelte Konzept.

Grossen Wert wird auf die Dimensionierung und Zuordnung der neu geplanten “kollektiven Räume” gelegt; das sind der Zugang über den Aufgang von der Curtistrasse über den neuen Vorplatz zur neuen, grosszügigen, Eingangshalle mit ihren internen Erschliessungsebenen und die Erweiterung der vorhandenen Terrassenanlage mit ihren neuen externen Verbindungen zum vorhandenen Hauptgebäude und den übrigen Bauten, aber auch die erweiterbaren Seminarräume mit Foyer und Vorplätzen.

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Foyer – Seminarräume, oben – Nordic Pavillon, Venedig, von Sverre Fehn, unten

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Seminarräume – 744.00.


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Gruppenräume / Verwaltung – 740.50

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Querschnitt

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Nicht weniger wichtig war uns auch eine gute Ordnung “rund ums Haus”. Kurze und übersichtliche Zu- und Wegfahrten zur PKW-Einstellhalle von und zur Curtistrasse, gedeckte und natürlich belichtete (durch in der Decke eingelassene Glaslinsen) Veloabstellplätze unter dem Vorplatz zum neu geplanten Haupteingang, sowie die sorgfältige Anpassung der neu geplanten Gebäude an die vorgefundene “Kunstlandschaft” auf der SW-Seite.

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Technikzentrale / Möbelmagazin / Archive / Veloeinstellhalle – 729.00

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Technikzentrale / PKW Einstellhalle – 726.30

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PKW Einstellhalle – 723.60

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Lageplan

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Situationsplan des HSG-Campus 2012 – Universität St.Gallen

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Das Provisorium, 32.60m x 25.20m x 10,80m, über der Einstellhalle/Parkgarage – ‘Universität St.Gallen’

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Ansicht des Provisoriums – ‘Universität St.Gallen’

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