Waaghaus – St. Gallen

Sanierung – Projekt ‘Rehabilitation’  – Ideenwettbewerb – Tragwerksplanung: Dr. Willy Wüthrich

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– Bericht des Preisgerichts PDF          – Wettbewerbsprogramm PDF

– Hochbauamt Stadt St.Gallen

– Renovation des “Waaghauses”…; R. Biegger, 1964.11.12 Schweiz. Bauzeitung PDF


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Waaghaus – Ansicht vom Marktplatz – Nord-West Fassade

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Marktplatz – Stadtmodell  –  Aufsicht

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1958 war die Zeit der ‘Flächensanierung’, charakteristisch für diese Phase der Stadterneuerung. Stadterneuerung in St.Gallen  wurde vorrangig nicht als Bestandspflege, sondern als Neubau – Aufgabe angesehen, welche in der Innenstadt stattfand und alte städtische und soziale Strukturen durch neue ersetzen sollte.

Am 28. September 1958 retten die Stimmbürger, mit einem Stimmenmehr von 301 Stimmen, das Waaghaus vor dem Abbruch. Fünf Jahre später, am 21. September 1963, wird das ‘sanierte’ Waaghaus eingeweiht.

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Pro Abriss – Fotomontage 1958 – Bohl ohne das Waaghaus

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Wie jede  ‘Sanierung’ war auch damals die Wiederherstellung des Waaghaus’ eine Neuerfindung. So, wie es heute vor uns steht, hat es es nie zuvor gegeben:

Das  Erdgeschoss wurde ausgeräumt, der Boden in Ost-West Richtung ins Gefälle gelegt und gepflästert, der westliche Mauerpfeiler in der Achse des Gebäudes wurde durch einen Holzpfeiler in der Art der existierenden Holzpfeiler ersetzt. Der grösste Teil der Fenster wurde zugemauert.

Die Decke über dem  Obergeschoss wurde abgebrochen, eine kleine Galerie eingebaut und eine neue Betondecke weiter oben eingezogen.

Der originale Dachstuhl wurde abgebrochen und durch eine Stahl/Beton-Konstruktion ersetzt. Diese wurde auf den ‘altehrwürdigen’ Aussenmauern abgestützt! Die Aussenwände bestehen original aus Bruchstein, der mit Kalkmörtel vermauert wurde. Die Festigkeit (das Tragvermögen) dieses Mauerwerks ist im Laufe der Zeit durch hydroskopische Reaktionen des Kalkes teilweise reduziert. Um die neuen Lasten der Stahl/Beton-Konstruktion (inklusive der Nutzlast) abzufangen, war es Anfang der sechziger Jahre notwendig, die  Fenster im Erdgeschoss zu zumauern.

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Bestandsaufnahme 1941 – die hauptsächlichen Eingriffe von 1963 sind in Farbe dargestellt

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Der  Projektvorschlag  möchte das Gebäude  ‘rehabilitieren’:

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Erstens:  Architektonisch,  indem die neuen Nutzungen und deren Erschliessung den Bautypus respektieren: ‘Einfahrtstore’ im Erdgeschoss, erstens und zweitens, zwei grosse, übereinanderliegende Räume ohne Querteilung.

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Zweitens:  Konstruktiv, indem die alten Mauern entlastet und, wo nötig, gestützt werden. Das neue Tragwerk besteht aus Stützen und Trägern aus Stahl (die Holzbalkendecke über dem Erdgeschoss wird selbstverständlich belassen und in die neue Konstruktion integriert). Die Stahlstützen sind unmittelbar hinter den bestehenden Aussenmauern angeordnet. Die Stützenlasten werden durch die Aussenwände des neuen Untergeschoss’ aufgenommen.

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Die Aussenwände des neuen Untergeschoss’ liegen dicht an den bestehenden Streifenfundamenten. Zur Gewährleistung der Stabilität der bestehenden Fundamente während der Bauausführung, muss es in kleinen Etappen von ca. 3.0m Länge unterfangen werden. Der Aushub kann dann in einem Zug erfolgen. Bodenplatte, Wände und Decke sind aus Stahlbeton.

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Bestandsaufnahme 1941 – Rückbau der Eingriffe von 1963 – neues, von der historischen Struktur unabhängiges, Kontruktions-System

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Arbeitsmodell – Innenansicht Obergeschoss – Parlament und Besucher Galerie

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Innenansicht des Obergeschoss’ mit Stadtparlament und den Galerien West und Ost – Arbeitsmodell

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Galerie Geschoss  674.80  Galerie West: Sitzgelegenheiten und Teeküche – Galerie Ost: Besucher und Medien

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Längsschnitt

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Obergeschoss  671.75   Stadtparlament

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Obergeschoss  671.75  Konferenz 1

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Obergeschoss 671.75  Konzert, Theater, Konferenz 2

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Erdgeschoss  667.00 / 668.00  Eingangshallen West und Ost – Multifunktionale Nutzungen

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Untergeschoss  664.30  Toiletten-, Haustechnik- und Lager-Räume

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Innenansicht Obergeschoss – Blick gegen Parlament und Besucher Galerie

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Innenansicht Obergeschoss – Parlament – Detailansicht Arbeitsmodell

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Bestand – Aussenansichten

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Historisches Material – Hochbauamt der Stadt St.Gallen

– Grundrisse, Schnitt und Fassaden 1919  PDF

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St.Gallen 1642 – Kupferstich

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Bohl – 1790

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Altstadt - Waaghaus mit östlichem Annex-Gebäude - Eduard Spelterini 1893-1924

1893 – 1924 Waaghaus mit östlich angebautem Annexgebäude – Eduard Spelterini

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Bohl, Theaterplatz – 1910

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Vogelschau von S-O – 1950

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‘Kaufhaus’ von W – 1950

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‘Kaufhaus’ von O – 1958

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Südfassade – 1959

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Ostfassade – 1961

Nordfassade – 1961

Westfassade – 1961

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13 thoughts on “Waaghaus – St. Gallen

  1. Das Waaghaus soll für acht Millionen Franken saniert werden. Dazu lanciert die Stadt einen zweistufigen Planungswettbewerb. Die Gewinner dürften im Frühsommer 2011 feststehen.

    YVONNE BUGMANN 31.08.2010

    Der bauliche Zustand des Waaghauses hat sich in den letzten zehn Jahren weiter verschlechtert. Deshalb empfiehlt die Stadt St. Gallen die Gesamtsanierung des schützenswerten Gebäudes. Dazu lanciert sie einen zweistufigen Wettbewerb. In einer ersten Phase lädt die Stadt zu einem Ideenwettbewerb ein. Bis zum 12. November können Architekten Vorschläge und Lösungen für die Nutzung des Erdgeschosses, den Saal im Obergeschoss sowie die dazugehörenden Nebenräume im Waaghaus einreichen.

    Vorgesehen ist, das Erdgeschoss wie bisher Vereinen, Organisationen und Interessengruppen für flexible Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Im Obergeschoss soll gemäss Wettbewerbsunterlagen ein verschieden nutzbarer, repräsentativer Saal mit Foyer entstehen, der weiterhin dem Stadtparlament als Sitzungsort dient. «Wir wollen auf möglichst breiter Basis klären, was für Möglichkeiten es gibt», sagt Stadtbaumeister Erol Doguoglu. Die Sanierung des Waaghauses sei eine «attraktive und spannende Auf-gabe», glaubt er. Er rechnet damit, dass sich 40 bis 50 Teams an dem Ideenwettbewerb beteiligen werden.

    Stadtrat hat das letzte Wort

    Ein Preisgericht, dem neben Doguoglu unter anderem Stadträtin Elisabeth Beéry und Franz Fässler, Präsident des Stadtparlaments, angehören, beurteilt im November die eingegangenen Vorschläge und wählt fünf bis zehn Teilnehmer aus, die zum anschliessenden Projektwettbewerb eingeladen werden. In dieser zweiten Phase können die Architekturbüros ihre Vorschläge konkretisieren, wie Doguoglu erläutert. Im Frühsommer 2010 wählt das Preisgericht dann den Gewinner. In letzter Instanz entscheidet der Stadtrat, wer siegt.

    Baubeginn 2013

    Das Waaghaus wurde 1584/85 durch den Stadtbaumeister Wolfgang Fögeli als Kauf- und Waaghaus erbaut. Seit 1963 tagt der Gemeinderat respektive das Stadtparlament im Obergeschoss. Gemäss Unterlagen finden zurzeit im Obergeschoss jährlich etwa 200 Veranstaltungen wie Vorträge, Ausstellungen oder Konzerte statt. Im Erdgeschoss sind es etwa 100 Anlässe, zum Beispiel Begleit-veranstaltungen im Rahmen der Fasnacht, der Offa oder Olma.

    Die geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund acht Millionen Franken. Mit den Sanierungsarbeiten dürfte frühestens im Jahr 2013 begonnen werden, schätzt Doguoglu.

    ‘Tagblatt St. Gallen’, 31.08.2010

  2. Sanierung Waaghaus
    Ideenwettbewerb im offenen Verfahren
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    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wir danken Ihnen für Ihre Teilnahme am Planungswettbewerb für die Sanierung des Waaghauses. Es wurden 61 Wettbewerbsbeiträge termingerecht eingereicht und zur Beurteilung zugelassen. Das Preisgericht tagte am 1. Dezember 2010 und wählte 10 Wettbewerbsbeiträge für den nachfolgenden Projektwettbewerb aus.

    Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr Beitrag nicht für den Projektwettbewerb ausgewählt wurde.

    Den Bericht des Preisgerichtes und die Verfügung werden allen Teilnehmenden nach Abschluss des Projektwettbewerbes zugestellt.

    Für Ihr Mitmachen danken wir Ihnen nochmals.
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    Freundliche Grüsse,
    Erwin Boppart, Projektleiter

    2010.12.10 via Sekretariat Dr. H. Bühlmann

  3. Sanierung Waaghaus

    Das Projekt weist im Erdgeschoss einen hohen Grad an struktureller und räumlicher Klarheit auf. Sowohl die Haupterschliessung als auch die Treppenellipse ermöglichen das Unterscheiden der historischen von der neu hinzugefügten Substanz. Der funktionale Sitzungsaal sowie das angrenzende, zweigeschossige Foyer schaffen eine höhere Authentizität des in die historische Bausubstanz integrierten Konzeptes. Der Vorschlag ist besonders in typologischer Hinsicht für einen sympathischen (sic), auf gegenseitiger Achtung beruhenden Parlamentsbetrieb, aber auch als Chance für eine vermehrte Fremdnutzung durch interaktive Konferenzen und Veranstaltungen geeignet.

    Die Verfassenden des Projekts „AOI“ sind:

    Armin Benz Martin Engeler, Architekten BSA SIA, St.Gallen
    Mitarbeit: Arben Arifi, Nora Bothe, Timon Bischofberger, Timo Kellenberger, Michael Rohrer

    Eröffnung mit Apéro
    Mittwoch, 22. Juni 2011, 18 Uhr
    Waaghaus am Bohl 14, St.Gallen
    1. Obergeschoss, Waaghaussaal

    Öffnungszeiten der Ausstellung
    Montag, 27. Juni bis Freitag, 8. Juli 2011
    Mo, Di, Mi, Fr 17 bis 19 Uhr
    Do 17 bis 20 Uhr
    Sa 10 bis 12 Uhr, So geschlossen

  4. Ein runder Tisch fürs Parlament

    Von Angesicht zu Angesicht: Die kreisförmige Anordnung der Tische soll die Parlamentarier zu konstruktiven Gesprächen anregen. (Bild: Visualisierung: pd)

    Tische im Kreis und versenkbare Wände: Das Siegerprojekt für die Sanierung des Waaghauses steht fest. Es heisst «AOI» und stammt von denselben Architekten, die bereits den Wettbewerb für die Marktplatz-Neugestaltung gewonnen haben.

    MALOLO KESSLER/TOBIAS HÄNNI

    Ein Erdgeschoss, das als Unort bezeichnet wird. Ein Obergeschoss, das nicht komplett rollstuhlgängig ist. Und Räume, die im Winter zu kalt, im Sommer zu warm sind: Der bauliche Zustand des Waaghauses hat sich in den letzten zehn Jahren weiter verschlechtert.

    Nun soll bald frischer Wind durch die alten Gemäuer wehen. Die Stadt möchte das Waaghaus für acht Millionen Franken sanieren. Dafür hat sie einen zweistufigen Planungswettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt wurde am Mittwochabend vorgestellt: Das Rennen machte «AOI» von den St. Galler Architekten Armin Benz und Martin Engeler. Keine Unbekannten – sie gewannen bereits den Gestaltungswettbewerb für die Sanierung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt, die Mitte Mai an der Urne scheiterte.

    Repräsentativ und flexibel

    Der Wettbewerb wurde anonym durchgeführt. Entsprechend überrascht war auch Baudirektorin und Jurypräsidentin Elisabeth Beéry, als sie erfuhr, von wem das Siegerprojekt stammt. «Eigentlich hätte ich gedacht, ich würde den Stil dieses Büros erkennen», sagt sie. «Nach der ganzen Arbeit am Marktplatz-Projekt.» Aber im nachhinein sei klar geworden, dass nur St. Galler Architekten, die das Waaghaus kennen, ein derartiges Projekt verfassen konnten.

    Die Vorgaben der Stadt, den Parlamentssaal im Obergeschoss repräsentativ und flexibel nutzbar zu gestalten sowie eine breite Nutzung der Halle im Erdgeschoss zu ermöglichen, wurden laut der Stadträtin optimal erfüllt. «Die Projektsieger haben sich akribisch mit den Ansprüchen der verschiedenen Nutzergruppen auseinandergesetzt», fügt Stadtbaumeister Erol Doguoglu hinzu. Der Sanierungsvorschlag belasse «die einfache Baustruktur des Waaghauses» und gewährleiste zudem mit dem Bau des Treppenhauses im Osten ein zum Marktplatz hin offenes Gebäude.

    Kein Waaghaussaal mehr

    «Die Sanierung des Waaghauses ist eine herausfordernde Aufgabe», sagt Architekt Martin Engeler. Beim Parlamentssaal sei der knappe Platz eine konzeptionelle Herausforderung gewesen. Das Projekt sieht vor, dass das Obergeschoss künftig nur noch aus Foyer, Zuschauertribüne und Parlamentssaal besteht. Der Waaghaussaal fällt weg. Mit kreisförmig angeordneten Tischen für die Parlamentarier kann der neue Raum laut Engeler optimal ausgenutzt werden. «Zudem unterstützt diese Anordnung die Aufgabe der Parlamentarier, gemeinsam Lösungen zu finden», erläutert Engeler.

    Die flexible Nutzung des Saals werde durch ein einfach zu entfernendes Stadtrats-Podium gewährleistet. «Für andere Veranstaltungen entsteht so eine freie Fläche am Kopf des Saals», sagt der Architekt. Auch die wenigen Höhenabstufungen der Tische würden eine breite Verwendung des Saals ermöglichen. Das Erdgeschoss will das Architekturbüro Benz-Engeler grosszügig und offen gestalten. «Die Halle wird zum Bohl und zum Brühltor ständig geöffnet sein», sagt Engeler. Zudem würden zwei neue Tore zur Post hin die Halle heller und geräumiger wirken lassen. Versenkbare Wände im Innern der Halle ermöglichten bei Bedarf einen geschlossenen Raum.

    Baubeginn frühestens 2013

    Das Siegerprojekt wird in einem nächsten Schritt mit den Nutzern des Waaghauses – vor allem mit den Parlamentariern – weiterentwickelt. Im Jahr 2012 soll das Parlament über einen Projektierungskredit entscheiden. Läuft alles nach Plan, kann 2013 mit der Sanierung begonnen werden. Elisabeth Beéry hofft, dass das Waaghaus dann zu einem «neuen Wahrzeichen der Stadt» wird.

  5. Haus zum Wägen und Verzollen

    Das Waaghaus wurde in den Jahren 1584 und 1585 vom damaligen Stadtbaumeister Wolfgang Fögeli erbaut. Bis zur Eröffnung der Bahnlinie von St. Gallen nach Winterthur im Jahr 1856 und bis zum Bau eines neues Zollhauses (1863 bis 1865) diente das Waaghaus zum Wägen, Verzollen und Einlagern von Handelsgütern.

    Seit 1963 tagt der Gemeinderat, das heutige Stadtparlament, regelmässig im Obergeschoss des Hauses. Im Waaghaussaal, ebenfalls im Obergeschoss, finden jährlich rund 200 Veranstaltungen statt. Das Untergeschoss wird für etwa 100 Anlässe pro Jahr genutzt, etwa während der Olma, Offa oder der Fasnacht. (mke)

  6. Leuchtende Kugel und schräge Bühne

    Am Wettbewerb für die Sanierung des Waaghauses haben zahlreiche Architekturbüros mitgemacht. Beim Hochbauamt gingen über 60 Vorschläge ein. Die zehn besten Beiträge werden noch bis Anfang Juli im Waaghaussaal ausgestellt.

    «Ausgewogen», «Licht und Schatten» oder «Kassiopeia»: So unterschiedlich die Namen der eingereichten Projektideen, so vielfältig waren die Herangehensweisen der Architekturbüros an die Waaghaus-Sanierung. Eine geschwungene Bühne, filigrane Holzgeflechte an der Decke oder eine grosse Leuchtkugel im Erdgeschoss – die 61 Büros versuchten dem Gebäude ihren architektonischen Stempel aufzudrücken. Die Wettbewerbsjury durfte sich zahlreiche originelle Sanierungsvorschläge zu Gemüte führen.

    «Aus all diesen Ideen eine engere Auswahl zu treffen, war eine schwierige Aufgabe», sagte Stadtbaumeister Erol Doguoglu am Mittwochabend bei der Eröffnung der Ausstellung der Vorschläge im Waaghaussaal. In mehreren Runden seien die eingereichten Ideen bewertet und die Zahl der in Frage kommenden Vorschläge verringert worden.

    Wissen über Waaghaus wichtig

    Ein enger Bezug zum Waaghaus schien dabei von Vorteil zu sein. Vier der zehn Büros, die schliesslich zum Projektwettbewerb eingeladen wurden, sind aus der Stadt. Von den fünf prämierten Vorschlägen deren drei. Neben dem Siegerprojekt «AOI» das drittplazierte Projekt «Ausgewogen» der Klaiber Partnership AG sowie «Toccata» von Vitaminoffice Architekten auf Platz vier. «Das zeigt, dass die Auseinandersetzung mit der Stadt und ihren öffentlichen Räumen wichtig war, um die gestellte Aufgabe zu meistern», sagte Doguoglu.

    Ausstellung zeigt die Top Ten

    Die zehn besten Beiträge werden ab Montag und noch bis am 8. Juli im Waaghaussaal gezeigt. Der Saal ist montags, dienstags, mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Am Donnerstag ist die Ausstellung von 17 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. (hae)

  7. Tagblatt Online, 05. Februar 2012 17:42:59

    Das neue Waaghaus

    Das Rennen im Architekturwettbewerb für die Sanierung des Waaghauses haben Einheimische gemacht. Das Projekt «AOI» stammt von den St. Galler Architekten Armin Benz und Martin Engeler. Die beiden haben schon den Gestaltungswettbwerb zur Sanierung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt gewonnen.

    Das Projekt fürs Waaghaus sieht ein für Veranstaltungen aufgewertetes Erdgeschoss vor. Vom Bohl wie vom Brühltor her wird es offene Vorhallen geben. Fix eingebaut werden einzelne Einrichtungen für Festwirtschaften. Neu angeordnet werden zwei Aufgänge ins Obergeschoss.

    Hier verschwindet die Dreiteilung in zwei Säle und ein Foyer. Auf der durch eine ellipsenförmige Treppe mit dem Erdgeschoss verbundenen Ostseite soll ein grosszügiges Foyer mit Zugängen in den stufen- und kreisförmig möblierten Parlamentssaal geben. Er soll relativ einfach für Tagungen, Seminare oder Anlässe bis auf 150 Plätze «ausgebaut» werden können.

    Die Zuschauertribüne fürs Parlament bleibt im heutigen Galeriegeschoss. Sie wird aber neu ausgerichtet. Dahinter gibt es eine moderne WC-Anlage. Alle Geschosse sind per Lift erschlossen.
    (vre)
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  8. Der lange Weg zur Sanierung

    Die Stadt will das Waaghaus ab 2013 für geschätzte acht Millionen Franken sanieren lassen. Das historische Gebäude im Stadtzentrum wurde letztmals umfassend Anfang der 1960er-Jahre modernisiert. Bauliche Massnahmen sind überfällig.
    RETO VONESCHEN

    Nach einer zehnjährigen Vorgeschichte unternimmt der St. Galler Stadtrat einen neuen Anlauf zur Sanierung des Waaghauses. Ein Projekt liegt als Resultat aus einem Architekturwettbewerb (siehe Kasten) vor. Letzte Woche hat das Stadtparlament den Antrag für einen Projektierungskredit von 795 000 Franken erhalten.

    Innen in schlechtem Zustand
    Heute tagt in seinem Saal im Waaghaus im Schnitt einmal pro Monat das St. Galler Stadtparlament. Daneben finden darin – von der Fasnacht über den VCS-Veloflohmarkt bis hin zur Olma-Festbeiz – jährlich über 100 Veranstaltungen statt. Allerdings: So stimmungsvoll sich das Waaghaus mit der historischen Fassade von aussen präsentiert, so bedenklich ist der Zustand im Inneren. Das Untergeschoss ist vergammelt und gilt als Unort. Die technische Ausstattung des Parlaments- und des Ausstellungssaals, die WC-Anlagen und die Haustechnik sind antiquiert. Die Zugänglichkeit des öffentlichen Gebäudes für Behinderte ist minimal gewährleistet. Eine Sanierung ist also überfällig. Was im letzten Jahrzehnt auch von keiner Seite bestritten wurde.

    Untergeschoss mit Restaurant?
    Und trotzdem ist ein erster Anlauf zur Modernisierung des Waaghauses 2002 gescheitert. Die Mehrheit des Stadtparlaments trat nicht auf eine stadträtliche Vorlage ein. Dies, weil damals die Nutzung des Erdgeschosses umstritten war. Es gab aus dem Umfeld der Bank Wegelin die Idee, dass man dort ein zentral gelegenes, kulturell etwa im Bereich Jazz aktives Restaurant einbauen könnte. Fachleute für alte Bauten winkten ab: Das offene Erdgeschoss entspreche der historischen Situation. Zudem, so ein zweites Argument aus der Bauverwaltung, sei es ein wichtiger Veranstaltungsort, für den es kaum Ersatz gäbe. Es brauchte eine längere parlamentarische Diskussion, bis 2003 der Entscheid fiel, am bisherigen Nutzungskonzept des Hauses festzuhalten.

    Soll das Stadtparlament zügeln?
    2007 gab’s im Stadtparlament einen Vorstoss der FDP, der den Stadtrat beauftragte, alternative Standorte fürs Parlament zu suchen. Für Furore sorgte das Postulat, weil als ein alternativer Standort das alte Kino Palace, damals bereits als Kulturzentrum in Diskussion, explizit genannt wurde. Was allgemein als Versuch gewertet wurde, das ungeliebte, weil angeblich linke Kulturprojekt zu torpedieren.

    2009 war nach längerer Debatte klar: Es gibt keinen besseren Standort fürs Stadtparlament als das Waaghaus. Womit nach den Sommerferien 2010 der Architekturwettbewerb für die Sanierung ausgeschrieben werden konnte. Für die Umsetzung des im Sommer 2011 vorgestellten Siegerprojektes braucht es als nächsten Schritt den Projektierungskredit von 795 000 Franken. Das Parlament wird darüber an einer der nächsten Sitzungen befinden.

    Wahrzeichen der Textilstadt
    Gebaut wurde das Waaghaus in den Jahren 1584/85. Darin wurden damals die Handelsgüter der St. Galler Kaufleute gewogen, verzollt und gelagert. In den 1950er-Jahren sollte das historische Gebäude einer aus heutiger Sicht leicht grössenwahnsinnigen Verkehrsplanung weichen. Mit äusserst knappem Mehr sprach sich das städtische Stimmvolk 1958 aber für seinen Erhalt aus. 1961 bis 1963 wurde das Gebäude saniert.
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  9. Stadt St.Gallenhttp://www.stadt.sg.chFachstelle Kommunikation
    Medienmitteilung vom 23. April 2012

    Sondierbohrungen unter dem Waaghaus

    Das Stadtparlament hat am 21. Februar 2012 der Ausarbeitung eines Sanierungs- und Umbauprojektes für das Waaghaus zugestimmt und dafür den nötigen Projektierungskredit erteilt. Im Rahmen dieser Projektierungsarbeiten soll nun mit Sondierungsbohrungen die Situation im Fundamentbereich unter dem Gebäude näher abgeklärt werden. Die Bohrungen bei den Fassaden des Waaghauses werden nächste Woche vorgenommen.
    Gemäss den Plangrundlagen vom Umbau aus dem Jahre 1962 liegen die Fassadenfundamentriegel ca. 3 bis 5 Meter ab dem heutigen Erdgeschossboden auf einer Torfschicht. Bereits bei der damaligen Sanierung waren die kritischen Fundationsverhältnisse ein Thema. Aus Kostengründen und mangels verlässlicher Techniken wurde aber auf eine Sanierung der Fundation verzichtet. Mit der jetzigen Sondierung soll nun Klarheit über den Zustand der Fundamente sowie deren Höhenlage erreicht werden. Sollten sich nach den Sondierungsarbeiten die Angaben auf den vorhanden alten Plänen bestätigen, könnte das Gebäude vollständig unterkellert und so gleichzeitig dessen Fundation und Gesamtstabilität mit einem guten Kosten- Nutzenverhältnis saniert werden.

    Weitere Auskünfte: Erol Doguoglu, Stadtbaumeister 071 224 55 80

    • “…könnte das Gebäude vollständig unterkellert und so gleichzeitig dessen Fundation und Gesamtstabilität mit einem guten Kosten- Nutungsverhältnis saniert werden.” (Erol Doguoglu, Stadtbaumeister)
      eben, genau so, dieses Kriterium ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Projektvorschlags (siehe oben), erarbeitet im Rahmen des Projektwettbewerbs für die Sanierung des Waaghaus’ in St.Gallen

  10. Tagblatt Online, 24. April 2012 01:08:13

    Am Waaghaus wird gebohrt

    Bohrungen ins Fundament des Waaghauses sollen Aufschluss geben über die Tiefe und die Beschaffenheit der unterirdischen Seitenwände. Das Waaghaus steht auf einem weichen Grund. Bohrungen, mit denen gestern gestartet wurde, sollen darüber Aufschluss geben, wie es um das Fundament des Waaghauses steht.
    SEBASTIAN SCHNEIDER

    Das Waaghaus gilt als instabil. Am Gebäude könnten Schäden entstehen. Um solche zu verhindern, wurden bereits früher stabilisierende Metallkonstruktionen angebracht. Grund ist das Fundament des historischen Hauses. Dieses besteht aus Stützen der Tragsäulen und Seitenwänden, die bis zu fünf Meter tief in den Boden reichen. Eine konkrete Gefahr besteht laut Stadt nicht. Dennoch muss das Fundament nun geprüft werden. Gestern hat man begonnen, mit Bohrungen die exakte Tiefe der Fundamente zu messen.

    Ungewissheit seit 1962
    Bis heute ist unklar, wie es um die Beschaffenheit des Fundamentes steht. Bei den Sanierungsarbeiten im Jahr 1962 wurde das Fundament bereits als kritisch eingestuft. Im Detail untersucht wurde das Problem aber nicht. «Damals fehlten die technischen Mittel, um ohne grossen finanziellen Aufwand das Fundament zu überprüfen», erklärt Erol Doguoglu, Stadtbaumeister der Stadt St. Gallen. Heute beanspruchen diese Arbeiten nicht viel Zeit. «Wenn alles gut läuft, sind wir Ende dieser Woche mit den Abklärungen fertig», sagt Doguoglu. Ingenieure werden dazu die Beschaffenheit des Baumaterials überprüfen, aber auch die Erdschicht, in der das Fundament eingebettet ist. Aufgrund der Pläne von 1962 geht man von einer nicht sehr tragfähigen Torfschicht aus.

    Neues Untergeschoss
    Anlass für die Abklärungen ist das Ansinnen, eine neue Unterkellerung im Waaghaus zu bauen. «Bevor die Vergrösserung des schon bestehenden Untergeschosses geplant werden kann, müssen diese Abklärungen durchgeführt werden», sagt Doguoglu. Ohnehin müsse das Fundament stabilisiert werden, weil laut Stadtbaumeister nur so künftige Schäden am Gebäude verhindert werden können.
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  11. Tagblatt Online, 16. Oktober 2013, 07:34 Uhr

    Waaghaus landet auf Warteliste

    Das Waaghaus hat eine Sanierung bitter nötig. Deshalb wurde 2010 ein Architekturwettbewerb durchgeführt, mittlerweile liegt ein ausgearbeitetes Projekt vor. Dieses wird nun aus Spargründen aber vorläufig nicht realisiert.
    MALOLO KESSLER

    Risse in den Wänden. Räume, im Winter zu kalt und im Sommer zu warm. Ein düsteres Erdgeschoss, ein für Rollstuhlfahrer nicht komplett zugängliches Obergeschoss: Die historischen Gemäuer des Waaghauses wurden zuletzt vor fast genau 40 Jahren umfassend saniert. 2002 scheiterte ein erster Anlauf zur Modernisierung des Gebäudes im Parlament. Und jetzt scheitert der zweite: Obwohl das Sanierungsprojekt quasi bereitliegt, will es der Stadtrat auf Eis legen. «Angesichts der angespannten Finanzlage und eines Rückstaus an Projekten in der Investitionsplanung», wie er in einer Antwort auf ein Postulat begründet, in dem es eigentlich um ein elektronisches Abstimmungssystem fürs Stadtparlament geht, das monatlich im Waaghaus tagt.

    Andere Prioritäten
    Stadtbaumeister Erol Doguoglu bestätigt auf Anfrage, was der Stadtrat in der Vorlage antönt: Das Projekt verschwinde demnächst vorläufig in der Schublade. Und präzisiert die Aussage des Stadtrats: In der Investitionsplanung seien derzeit einfach zu viele Bauvorhaben vorgesehen. So habe der Stadtrat eine Priorisierung vornehmen müssen, wobei festgestellt worden sei, dass andere Projekte – beispielsweise Schulhaussanierungen – mehr drängten.

    Wettbewerb im Jahr 2010
    Für die Waaghaus-Sanierung hat die Stadt im Jahr 2010 einen Wettbewerb durchgeführt, der Sieger wurde im Sommer darauf vorgestellt. Das Rennen machte das Projekt «AOI» der St. Galler Architekten Armin Benz und Martin Engeler (Zweittext). Das Büro hatte zuvor bereits den Wettbewerb für die Sanierung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt gewonnen. Im Februar 2012 sprach das Parlament schliesslich einen Kredit von gut 800 000 Franken für die detaillierte Planung der Waaghaus-Sanierung, deren Kosten damals auf etwa acht Millionen Franken geschätzt wurden.

    Fünf bis zehn Jahre warten
    Es sei immer schade, wenn solche Projekte sistiert würden, sagt Doguoglu. «Aber man kann es auch jederzeit wieder hervorholen und realisieren.» Allerdings sei das wohl «erst in etwa fünf bis zehn Jahren der Fall – wenn überhaupt».

    Bis dahin will die Stadt die Defizite am historischen Bau «provisorisch überbrücken». Die Risse in den Wänden könnten wenn nötig behelfsmässig geflickt werden, sagt Doguoglu. Und wenn es im Sommer zu heiss sei, könnten zur Abkühlung ja auch einmal ein paar Ventilatoren in den Parlamentssaal gestellt werden.

  12. Tagblatt Online, 18. Oktober 2013, 02:34 Uhr

    «Es gibt dringendere Projekte»

    Die geplante Sanierung des Waaghauses soll um fünf bis zehn Jahre verschoben werden.

    Die meisten Ratsmitglieder bedauern den Entscheid des Stadtrats, die Erneuerung des Waaghauses aus finanziellen Gründen hinauszuzögern. Er sei aber nachvollziehbar, lautet der Tenor. Es stünden Bauvorhaben an, die wichtiger seien.

    DAVID GADZE

    Der Stadtrat möchte auf die Sanierung des Waaghauses vorerst verzichten. Das ging aus der Antwort auf ein Postulat zum elektronischen Abstimmungssystem im darin untergebrachten Parlamentssaal hervor (Tagblatt vom Mittwoch).

    «Man kann sich arrangieren»
    Der Entscheid sei für ihn zwar «überraschend, aus finanzpolitischen Gründen aber nachvollziehbar», sagt Michael Keller (SVP), der seit 1992 im Rat sitzt und damit dienstältester Stadtparlamentarier ist. Die heutige Situation sei zwar nicht optimal. So bestehe etwa bei der Wärmedämmung Handlungsbedarf. Für Gehbehinderte wie ihn sei der Treppenlift nicht ideal, ausserdem seien die Toiletten mit dem Rollstuhl überhaupt nicht zugänglich. «Aber man kann sich arrangieren.» Allenfalls brauche das Waaghaus wenige gezielte Verbesserungen.

    Auch Philip Schneider, Fraktionspräsident und dienstältestes Ratsmitglied der CVP, äussert Verständnis für den Entscheid. «Aus meiner Sicht drängt die Sanierung nicht, vor allem weil andere Projekte anstehen, die dringender angegangen werden müssen.» Er gehe davon aus, dass der Aufschub keine Mehrkosten verursachen werde. «Wenn aber die Planung in ein paar Jahren von vorne beginnen müsste und neue Ausgaben verursachen würde, dann würde man die Sanierung wohl besser jetzt in Angriff nehmen.» Und vielleicht bestehe nun auch die Möglichkeit, die Sitzungen des Stadtparlaments in den Kantonsratssaal zu verlegen.

    Ratspräsident mit zwei Seelen
    «Ich habe zwei Seelen in der Brust», sagt Ratspräsident Marcel Rotach, der seit 2001 die FDP im Stadtparlament vertritt. Auf der einen Seite sehe und verstehe er den Willen des Stadtrats, dort zu sparen, wo sich Möglichkeiten dazu bieten. «Andererseits reden wir schon seit Jahren von der Sanierung und haben bereits Geld, aber auch viel Zeit in das Projekt investiert.» Zudem entstünden auch bei einem Verzicht auf die Erneuerung Ohnehinkosten für gewisse Reparaturen. In Verbindung mit dem bereits betriebenen Aufwand sei es darum sehr schade, dass der Stadtrat die Sanierung hinauszögern will.

    «Natürlich kann man ein paar weitere Jahre unter den heutigen Bedingungen Parlamentsarbeit betreiben», sagt Rotach. Ein moderner Saal, in dem moderne Kommunikationsmittel eingesetzt werden könnten, wäre aber ein Gewinn für das Parlament und könnte auch die Attraktivität für die Bevölkerung steigern. «Die Summe all dieser Dinge bringt mich zur Überzeugung, dass die Sanierung nötig wäre.»

    Geteilte Meinungen bei Jungen
    Bei den jüngeren Parlamentsmitgliedern gehen die Meinungen auseinander. Basil Oberholzer von den Grünen findet es «überhaupt nicht tragisch», dass die Sanierung verschoben wird. Der Saal genüge den Anforderungen. «Wenn man schon sparen muss, dann lieber bei solchen Projekten als beispielsweise beim Personal.» Die Grünliberale Sonja Lüthi findet es «sehr schade», dass das Projekt vorerst in der Schublade verschwindet. Eine Sanierung hält sie zwar für «grundsätzlich nötig», die finanzielle Situation der Stadt sei aber nicht gut und andere Bauvorhaben dringlicher. «So fehlt aber weiterhin ein System, welches erfasst, wer wie gestimmt hat.» Dieses habe hohe Dringlichkeit.

    Kein Verständnis für den Entscheid des Stadtrats hat Angelo Zehr von der Juso. «Ich kann das nicht nachvollziehen, Finanzdruck hin oder her.» Das Parlament habe sich für die Sanierung ausgesprochen. Nun habe man zwar ein fertiges Projekt, aber plötzlich kein Geld dafür. Zudem entspreche das Waaghaus nicht den Anforderungen an ein Parlamentsgebäude, es sei nur bedingt rollstuhlgängig und das WC nicht behindertengerecht.

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