Schule Altdorf – Altdorf UR

Projektwettbewerb Turnhallen/Aula Hagen – Gemeinde Altdorf – Projekt ‘Zentrum’

ktwettbewerb Turnhallen/Aula Hagen, Altdorf – Gemeinde Altdorf UR

– Bericht des Preisgerichts 08.02.2012 PDF          – Altdorf.ch

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Ansicht von der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof – transparenter Eingangsbereich

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Aufsicht – Modell M 1:500

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Erschliessung  Das neu geplante Gebäude liegt, im Abstand von 4m und in einer Reihe mit den vorhandenen Gebäuden, an der Bahnhofstrasse. Der Haupteingang des ‘Zentrum’s wird über den neuen Vorplatz an der Bahnhofstrasse erreicht. Im transparenten Eingangsgeschoss, Ebene 455.20, befindet sich der Aula-Bereich. Der Sporthallen-Bereich wird durch den Treppenabgang im Windfang betreten. Vom Pausenplatz, Ebene 452.20, wird, auf beiden Längsseiten, die Sporthalle betreten.

Entlang der nordwestlichen Mauer des Grundstücks Wohnhaus 32 sind die Parkplätze angelegt. Die Zufahrt, auch die der Anlieferung, erfolgt von der Bahnhofstrasse, die Wegfahrt (und auch Zufahrt) über die Seedorfstrasse. Auch die Mofa- und Veloabstellplätze werden von der Bahnhofstrasse her erschlossen, diese sind entlang des Kindergartens ‘Bernarda’ und entlang des Grundstücks Wohnhaus 42 angeordnet.

Freiflächen  Der Vorplatz an der Bahnhofstrasse und die Pausenplätze mit den bestehenden Bäumen sind als zusammenhängende Freiflächen und so grosszügig wie nur möglich angelegt.

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Querschnitt – Schulhaus ‘Marianisten’, Bahnhofstrasse, ‘Zentrum’, Schulhuas ‘Bernarda’ (von links)

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Fassaden – Holzschindelung (gelb), Glas (blaue Linien)

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Arbeitsmodell – Aula Ebene 455.20 im Vordergrund, Turnhallen Ebene 452.20 im Hintergrund

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Organisation  Durch die hierarchiefreie, aber ‘entflechtete’, Anordnung des Aula- und Sporthallenbereichs, der Foyers, des Vorplatzes und der Pausenplätze ergeben sich Begegnungen ganz selbstverständlich. Es entstehen mit diesem Konzept Synergieeffekte in der täglichen Arbeit und es stärkt das ‘Campus’-Gefühl.

Das neu geplante Hagener ‘Zentrum’ ist äusserst flexibel zu nutzen. Das Gebäude ist, von unten nach oben wie folgt gegliedert:

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Ebene 452.20  mit der Sporthalle, dem neuen Vorplatz und den dienenden Räumen für den Schul- und Vereinsbetrieb sowie für andere Anlässe unterschiedlichster Art.

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Grundriss Ebene 452.20 – Vorplatz, Sporthalle, Geräte- und Garderobenräume, Serviceräume

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Ebene 455.20  über den Garderoben und Sanitärräumen der Sporthalle, mit dem Haupteingang, dem Foyer, der Aula und den dienenden Räumen für Veranstaltungen, wie Konferenzen, Vorträgen, Konzerte, Theater, usw.

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Grundriss Ebene 455.20 – Vorplatz mit Zufahrten, Haupteingang, Foyer, Aula

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Schnitt Aula, Ebene 455.20 – Garderoben- und Sanitärräume, Ebene 452.20

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Arbeitsmodell Foyer- und Aulabereich – Tageslichtkontrolle

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Schnitt Sporthalle, Ebene 452.20

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Arbeitsmodell Sporthalle – Aula- und Foyerbereich oben, Geräteräume unten

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Arbeitsmodell Sporthalle – Tageslichtkontrolle

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Tragwerk – Statisches Konzept  1. Tragsystem für die Abtragung der vertikalen Lasten: Ebenen 452,20/455.20: Fundation, tragende Wände und Decke aus Srahlbetonstützen. Stützen, Pfosten- und Riegelwerk aus Holz. Dachkonstruktion: Shed System mit vertikalen Fachwerkträgern aus Holz.

2. Gesamtstabilität, horizontale Einwirkungen (Wind und Erdbeben): Windverbände im Dach: Horizontale und schräge Querverbindungen zwischen den vertikalen Trägern. Vertikale Windverbände (je zwei Stützen verbunden mit kreuzweise angeordneten diagonalen Profilen) in allen vier Aussenwänden.

3. Tragsystem Dach: Vertikale Fachwerkträger (h=2.50m) im Abstand von 5.50m, Spannweite 30.00m. Horizontale Fachwerkträger.

4. Fundation: Streifenfundamente unter den Aussenwänden und den tragenden Innenwänden, Einzelfundamente unter den inneren Stützen.

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Detailschnitt – Wandaufbau der Sporthalle

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Energiekonzept  Symbiose aus Architektur, Technik und Ökologie – CO2 neutrale Gebäudebewirtschaftung – MINERGIE-P – die reichweite nicht erneuerbarer Energieträger wie Erdgas und Erdöl ist geringer als die zu erwartende Lebensdauer des Neubaus.

Grundsätzlich gilt es, die Behaglichkeit für die verschiedenen Tätigkeitsbereiche u garantieren, grösste Nutzungsflexibilität zu gewährleisten und hohe Wirtschaftlichkeit in Bezug auf den Lebenszyklus der Neubauten zu erzeugen.

Dank der gewählten Fassaden- und Dachkonstruktion ist der spezifische Wärmebedarf des Gebäudes relativ gering; ausgezeichnete Grundlage für den Einsatz von Wärmepumpen. Der Einsatz von Wärmepumpen allein bringt aber noch keinen relevanten ökologischen Gewinn – daher wird der benötigte Strom mittels erneuerbarer Energiequellen bereitgestellt. Auf dem Dach des Gebäudes ist eine Photovoltaikanlage montiert, welche den zusätzlich erforderlichen Strom erzeugt.

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Berechnungen

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Ortsbesichtigung – 10. Oktober 2011

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Bahnhofstrasse – vom Dorfzentrum zum Bahnhof

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Bahnhofstrasse – vom Bahnhof zum Dorfzentrum

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Pausenplatz – rechts Schulhaus Florentini und Bernarda.

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Pausenplatz – links Schulhaus Florentini, Schulhaus Hagen im Hintergrund

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Schulhaus Hagen

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Schulhaus Florentini

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Schulhaus Bernarda

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Schulhaus Marianisten

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