Atrium Wohnungen – Stapelbare Modulare Bausysteme

Neue Wohnkonzepte für die Generation 65+ – Projekt Wettbewerb – Systembau – Modulgebäude

.– ALHO

– Kleusberg

– IBA – Dock

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“Ja, das möchste:

– Eine Villa im grünen mit grosser Terrasse,  – vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstrasse;

– mit schöner Aussicht, ländlich mondän,  – vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn

– aber Abends zum Kino hast Du’s nicht weit.”

Tucholsky

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Es ist müssig festzustellen, dass es den glücklichen Ort in Tucholsky’s Zitat nicht gibt. Sinnvoll ist, Orte zu bauen, die über Jahre hinweg Wünschen Gestalt geben können; und es kommt nicht darauf an, das Zukunftsweisende zu betonen, sondern ganz selbstverständlich etwas Neues zu tun und wenn es gelungen ist, ist es ohnehin zukunftsweisend.

Altengerecht, integriert und flexibel zu bauen meint grundsätzlich guten Wohnungsbau; erst dieser ermöglicht das “Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen unter einem Dach”.

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Wohnraum (links) – Atrium – Schlafraum/Bad (rechts) – Modellansicht

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Das Atrium ist zentraler Teil der Wohnung. Wohn-, Arbeits-, Schlaf-Räume, usw. sind hauptsächlich über das Atrium erreichbar und belichtet. Die interne Verbindung zweier oder mehrerer Wohnungen wird über die Atrien erreicht. Das Atrium ist multifunktional: Lichtmaschine (Kollektor von Himmelslicht aufgrund dessen Höhe); Pflanzen wachsen scheinbar aus dem Boden, die Wasserfläche des Spa-Pool’s ist bodeneben und abdeckbar aufgrund des eingebauten Hohlbodens, zur Kontemplation kann ein japanischer Garten angelegt werden, usf.

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Teil – Schnitt und – Ansicht

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Das Hof- und Atrium-Haus gehört zu den nobelsten Haustypen. Das vorliegende Projekt transformiert diesen klassischen Typ, ermöglicht das Stapeln, die Wiederholung einzelner Bauteile und damit die industrielle Herstellung.


Tragstruktur – Ansicht

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Tragstruktur – Aufsicht

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Mit dem ALHO-Systemmodul 3.875 x 10.250 x 3.65, 184 Stück, werden sowohl die einzelnen Wohnungen als auch die Gebäude gefügt. Zusätzlich kommt das Modul 3.875 x 15.250 x 3.650, 8 Stück, für die rückwärtige Verbindung der Gebäude zur Anwendung; das Modul 2,625 x 15.250 x 3.200, 3 Stück, dient der Überdachung der internen Verbindungswege.

Spezialanfertigungen sind die Treppenhäuser bzw, Aufzüge.

Die Fundamente und die partiellen Unterkellerungen für die Räume der Haustechnik sind in Ortsbauweise vorgesehen.

Küchen und Bäder sind vom Typ Wohn-Küche und Wohn-Bad. Feste Wände gibt es, ausser den Aussenwänden, keine: Abstellraum-Boxen, 2,10m hoch, dienen als Raumteiler; aus akustischen Gründen können die oberen Bereiche der Boxen verglast werden.

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Die vier Gebäude – 4-geschossig, Erd- und 3 Obergeschosse, stehen, nach SW ausgerichtet, aufgereiht an der Plan Strasse. Jeweils zwei der Gebäude sind rückwärtig, im 1., 2. und 3. Obergeschoss miteinander verbunden und bilden so zwei Höfe.

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Erdgeschoss Grundriss – Das Erdgeschoss ist 1. direkt vom Gehsteig der Planstrasse zugänglich, 2. von der Arkade zu den Eingangshallen zu den Obergeschossen und 3. vom Gelände internen, gedeckten Verbindungsweg der einzelnen Gebäude.

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1. Obergeschoss – Die Obergeschosse sind, von den entsprechenden Eingangshallen her, über Treppe und Aufzug, erschlossen. Der Wiedererkennungswert der Räume, – eine Person zieht von seiner individuellen Wohnung in die Wohngruppe und von dort eventuell in die Pflege – ist, da sich die einzelnen Bauteile identisch sind, gewährleistet.

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Gebäude- und Hof von der Strasse – Modell

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Gesamtanlage – Modell

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“….. da es einer der grossen Tugenden der Industrialisierung ist, nur Spitzenleistungen von einer gleichen Qualität zu produzieren, die zweckmässigsten Materialien in der bestmöglichen Form und dem höchsten Lebensstandard in der ökonomischsten Weise den berechtigten Ansprüchen aller Menschen gleichermassen nutzbar zu machen, wird diese nur in einem System umfassenster Ordnung und Standartisierung wirksam sein.” Konrad Wachsmann

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